Alle Uhren wieder auf Start

Diese Woche hat die Gemeinde ihren Haushalt für das Jahr 2026 verabschiedet. Die zahlreichen für jedermann sichtbaren Aktivitäten bringen nicht nur unser Gemeindepersonal an die Belastungsgrenze. Auch finanziell reizen wir unsere Spielräume aus. Wir haben viele Prozesse gestartet, die uns von einer Schwellen-Kommune hin zu einer Dienstleistungs-Gemeinschaft auf hohem Niveau entwickelt haben. Wie aus dem Unternehmenssektor bekannt, sind gerade wirtschaftliche Übergangsphasen spannend und können sehr belastend sein.

Wer wie wir eine Ermöglichungspolitik praktiziert, muss ab und zu mutige Entscheidungen treffen und das Eisen schmieden, wenn es heiß ist, auch, wenn die Umstände nicht immer optimal erscheinen. Mit dieser Politik, die konservativ ist und doch Räume für weitere Entwicklungen nutzt, haben wir die Infrastruktur im Rahmen unserer Möglichkeiten sehr weit entwickelt. Mit den Einrichtungen zur Deckung des täglichen Bedarfs, Dienstleistungen für Jung und Alt, neu entstehenden Wohnmöglichkeiten für Groß und Klein und verlässliche Lieferungen von Wasser, Wärme und Informationen decken wir einen Großteil der Bedürfnisse unserer Bürger vor Ort aus eigener Kraft.

Doch all das erfordert einen enormen finanziellen Aufwand. Deshalb war bei der Planung des Haushalts 2026 sehr viel Fingerspitzengefühl erforderlich. Zumal, die äußeren Rahmenbedingungen im Landkreis, im Freistaat, in der Bundesrepublik Deutschland, in Europa und in der Welt alles andere als ermutigend sind. Nun arbeiten wir daran, dass die getroffenen Prognosen eintreffen und kämpfen mit viel Achtsamkeit darum, dass wir den erarbeiteten Wohlstand und Standard in unserer Gemeinde sichern und langfristig halten.