
Einige alt- und neu gewählte Ratsmitglieder mit unserem Wirt Seidl Sepp, in dessen Lokal unsere Wahlparty stattgefunden hat. v.l.n.r. Peter Schneider (UWV), 2. Bürgermeister, Hans Sienerth (parteifrei), 1. BGM, Matthias Spindler (FWG), Gemeinderat, Franz Beierbeck (Bayernpartei), Alt- und Neugemeinderat, Valerie Hendriock (UWV), Neugemeinderätin, vorne: Josef Seidl, Gastwirt und nicht im Gemeinderat, aber trotzdem sehr gut drauf und Stefanie Beierbeck (ZSD), Neugemeinderätin.
Am 08. März 2026 haben mich die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde mit einem eindeutigen Ergebnis von 86,4 % gewählt. Das ist für mich als Bürgermeister nach 18 Jahren ein Traumergebnis. Nach so vielen Jahren als Rathaus-Chef bin ich doch hin und wieder gezwungen, Entscheidungen zu treffen, die nicht jedem gefallen. So verärgert man im Laufe der Jahre unweigerlich mehr und mehr Personen. Dass ich gleichwohl so hohe Zustimmungswerte erhalten habe erfüllt mich mit Dankbarkeit und Demut und gibt mir die Sicherheit, dass der eingeschlagene Kurs für unsere Gemeinde auf Breite Zustimmung stößt.
Ich wurde zum 4. Mal gewählt und bin nun zum 3. Mal ohne Gegenkandidat zur Wahl gestanden. Bei jeder Wahl habe ich noch mehr Stimmen erhalten, als in der Wahl davor. 2008 bin ich im ersten Wahlgang mit 1100 Stimmen und 65 % gegen drei andere Kandidaten ins Amt gewählt worden. 2014 habe ich 1247 Stimmen erhalten, 2020 waren es schon 1343 und diesmal unglaubliche 1341 Stimmen. Ich möchte an dieser Stelle allen Wählern danken, die in meine Arbeit Vertrauen gesetzt haben und weiterhin setzen; aber auch allen, die an meinem Wahlerfolg beteiligt sind und das sind nicht wenige: allen voran die Fotografin Karin Gatterer und meine Lieblings-Designer Achim Matschiner, die meine Wahlkämpfe seit 2008 durchgehend begleiten, dann die Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat, auch hier allen voran mein All-Time-2. Bürgermeister Peter Schneider und alle Räte, die mit mir zusammen den Weg einer konstruktiven Gemeindearbeit gehen.
Besonders möchte ich den Gruppierungen danken, die auf eine langjährige Zusammenarbeit mit mir setzen: die FWG, die UWV, die Bayernpartei und bisher die SPD – die es ab dieser Periode in unserer Gemeinde nicht mehr gibt. Dafür haben wir uns mit der neu entstandenen ZSD auf eine enge Zusammenarbeit geeinigt und auch mit Thomas Heger von der FDP feste Bande geknüpft.
Architekten, Handwerker und Lastenträger meines Erfolgs als Bürgermeister sind ferner meine unglaublich tollen Mitarbeiter im Rathaus, im Bauhof und in den Betreuungseinrichtungen. Der tollste Bürgermeister ist ohne eine funktionierende Mannschaft, motivierte Mitarbeiter und fleißige sowie dienstleistungsorientierte Kolleginnen und Kollegen nichts wert.
In besonderer Weise will ich auch meiner Familie, insbesondere meiner Frau danken. Sie fängt mich auf, organisiert unser Leben um meinen vollen Terminkalender herum und ist mir immer eine Stütze, wenn ich jemanden brauche. Einfach klasse.
ALL DIESEN MENSCHEN BIN ICH ZU TIEFSTEM DANK VERPFLICHTET! DANKE, DASS IHR DA SEID UND UNERMÜDLICH SO TOLLE ARBEIT LEISTET!
Ich setze weiterhin auf eine transparente und offene Zusammenarbeit mit allen Gruppierungen, auch jenen, die mich nicht explizit unterstützen. Zum einen habe ich große Achtung vor dem Mandat des Gemeinderats und zum anderen sind mir alle Meinungen und Beiträge willkommen, die dem Wohle und der Prosperität unserer Gemeinde dienen – egal aus welcher Ecke sie kommen. Insoweit strecke ich allen Gewählten meine bürgermeisterliche Hand aus und lade zur konstruktiven Zusammenarbeit im Rat ein.
Ende April werden wir die ausgeschiedenen Gemeinderatsmitglieder verabschieden. Am 01. Mai 2026 beginnt die neue Wahlperiode für die nächsten sechs Jahre. Innerhalb der ersten 14 Tage findet die konstituierende Sitzung statt und schon Ende Mai werden wir zur Sacharbeit schreiten. Angesichts der großen Projekte, die wir auf den Weg gebracht haben, gibt es viel zu tun. Außerdem leben wir in ungewissen Zeiten und müssen für schwierige Zeiten und denkbare Katastrophen Vorsorge treffen. Möge Gottes Segen auch auf dieser Periode ruhen, damit es auch weiterhin gelingt, den Lebensstandard in unserer Gemeinde für alle Bevölkerungs- und Altersgruppen zu heben.







