Meine Ziele

 

Ziele für die Wahlperiode 2026/2032

Erreichtes bewahren und weiter entwickeln

Den hohen Standard unserer Kinderbetreuung, unserer Angebote für Familien und Senioren, der Förderung unseres Vereinslebens und aller bisher entwickelten Einrichtungen halten und weiter entwickeln. Angesichts schwindender Einnahmen ist das alles keine Selbstverständlichkeit.

Schaffung einer Multisportanlage für Kinder und Jugendliche

Hier möchte ich die Aufmerksamkeit des Gemeinderats auf die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit einer Multisportanlage für die Familien, Kinder und Jugendlichen unserer Gemeinde richten. Bereits im Herbst haben erste Gespräche stattgefunden. Eine Machbarkeitsstudie wurde auf den Weg gebracht. Ziel soll sein, einen gut erschlossenen Standort für ein Areal mit etwa 500 m² für Sport- und Aufenthaltszwecke zu finden und auszubauen. Denkbar ist eine Skateanlage und rundherum etwa ein Buckelpistenparcours für Mountainbikes oder BMX-Räder, eine Multisportanlage. Wie immer, wenn derartige Anlagen in unserer Gemeinde entstehen, erwarte ich, dass die Eltern, Kinder und Jugendliche sich in die Planung und Umsorgung einbringen.

Ansiedlung eines Drogeriemarktes im Gewerbegebiet

Ich verfolge seit einigen Jahren den Plan, im Gewerbegebiet Oberfeld-West einen Drogeriemarkt anzusiedeln. Er soll das Sortiment des vorhandenen EDEKA und Aldi ergänzen. Nach langen und zähen städtebaulichen Verhandlungen mit dem Straßenbauamt und sonstigen beteiligten Behörden scheint sich eine Lösung anzubahnen. Insoweit halte ich die Pläne auf den Zeithorizont von 2-3 Jahren für realistisch.

Wir müssen heute schon Maßnahmen ergreifen, um auch in Zukunft die Versorgung unserer Bürger mit Trinkwasser in der gleich hohen Qualität wie bisher zu gewährleisten.

2025: Die Bohrungen nach weiteren Brunnen halten an. Neue ergiebige Quellen konnten wir bisher nicht erschließen. Wir müssen hier weiter graben.

2022, 2023, 2024: die Suche nach einem dritten Brunnen wird fortgesetzt. In der Zwischenzeit haben wir neben dem Notverbund mit Grünwald auch einen Notverbund mit der Endlhauser Gruppe geschlossen, so dass wir uns im Notfall gegenseitig mit Trinkwasser versorgen können. Die Versorgung der Bevölkerung mit frischem Trinkwasser ist in unserer Gemeinde damit vierfach abgesichert. Derzeit werden Bohrdaten auch im nordöstlichen gemeindefreien Nachbargebiet ausgewertet. Unser Ziel auf mittlere Sicht ist es einen dritten Brunnen zu bohren.

Finishing der Heizzentrale und hohe Anschlussquote an Nahwärme

Das gemeindliche Heizwerk ist nach 13 Monaten Bauzeit in Betrieb gegangen. Nun stehen weitere Grabungsarbeiten für den Ausbau des Wärmenetzes an und die Restarbeiten für die Heizzentrale. Ziel ist es bis 2029 etwa 500 Haushalte anzuschließen.

Ausbau der Glasfaserinfrastruktur Fiber to the home

Mit der Telekom ist uns 2025 ein für Bayern einmaliges Hussarenstück gelungen. Im Zuge des Ausbaus des Wärmenetzes verlegen wir ohnehin Glasfaserkabel, um unsere eigenen Daten zu erfassen. Ein Kabel hat 12 Fasern. 10 davon haben wir an die Telekom verkauft. Damit kann Fiber to the home, also, Glasfaser ins Haus gelegt werden. Parallel dazu drängen wir in der Warteliste weiter nach oben, um Mittel für den Eigenausbau durch die Telekom in den übrigen Gemeindeteilen zu generieren; wo die Internetverbindung jedoch bisher schon besser als im Gemeindeteil Straßlach ist.

Installation von PV-Anlagen auf gemeindlichen Dächern

Die Installation von PV-Anlagen auf gemeindlichen Dächern war bisher nicht darstellbar. Wegen der hohen Stromauslastung unseres Netzes haben wir vom Bayernwerk lediglich eine Null-Einspeiser-Erlaubnis erhalten. Produzieren unsere PV-Anlagen auch nur eine Kilowattstunde mehr Strom, als wir selbst verbrauen, werden uns die Anlagen abgeschaltet. Durch einen rechtlichen und technischen Kniff ist uns der Plan gelungen, den überschüssig produzierten Strom ins Heizwerk abzuleiten dort sonnengenerierte Wärme zu produzieren. Dafür müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen und eine leistungsfähige Strominfrastruktur herstellen.

Ansiedlung eines Umspannwerks

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Nutzung der Sonnenenergie durch PV-Anlagen oder Freiflächenphotovoltaik ist ein Umspannwerk. Durch das vorhandene Wasserkraftwerk ist unser Netzspannungspotential vorort vollständig ausgeschöpft. Der Bau eines Umspannwerks hingegen ist mit 5 bis 7 Mio. € sehr teuer. Für diese Investitionsentscheidung benötigt das Bayernwerk handfeste Fakten vor Ort: ein erschlossenes Grundstück in der Nähe der Starkstromleitung und ein Einspeisepotential von 30 MW. Wir wollen unsere Mitgliedschaft in einem Energieeffizienznetzwerk nutzen, um optimale Voraussetzungen für die Ansiedlung eines Umspannwerks zu schaffen.

Schaffung weiterer Wohnmöglichkeiten in unserer Gemeinde

Nach erfolgreichen Ausweisungen von Baugrundstücken für junge Familien und der Fertigstellung eines neuen Mehrfamilienhauses in der Ortsmitte von Straßlach, möchte ich die Voraussetzungen für weitere Wohnmöglichkeiten in unserer Gemeinde schaffen. So möchte ich etwa das Baugebiet in Großdingharting vervollständigen und auch Raum für ein weiteres Mehrfamilienhaus mit Wohnungen vorsehen. Den Bau eines weiteren Mehrfamilienhauses im Zentrum von Straßlach haben wir bereits 2024/2025 planerisch auf den Weg gebracht. Das Vorhaben soll bis Anfang/Mitte 2027 durch einen Investor realisiert werden. Die Gemeinde hat bevorzugte Bezugsrechte für die dort entstehenden Mietwohnungen.

Erfolgreicher Abschluss der Arbeiten an der Seniorenresidenz

Die Seniorenresidenz in der Mitte von Straßlach soll voraussichtlich Anfang 2027 fertig gestellt sein. Primäres Ziel für 2026 und die Folgejahre ist es, die 30 gemeindlichen Wohnungen möglichst effizient und bedarfsgerecht an Seniorinnen und Senioren hauptsächlich aus unserer Gemeinde und Umgebung zu vermieten. Darüber hinaus wird die Tagespflege für Senioren mit 18 Plätzen Anfang 2027 ihren Betrieb aufnehmen. Das wird das Wohn- und Betreuungsangebot für die Senioren vor Ort erheblich verbessern. Hierfür gilt es optimale Betreuungs- und Betriebsstrukturen zu schaffen.

Weitere Konkrete Klimaanpassungsmaßnahmen

Wir knöpfen uns weiterhin systematisch Bereiche vor, wo es durch wild abfließende Niederschlagsgewässer zur Überflutung von Grundstücken kommt. Dort schaffen wir durch Umbauten oder Geländemodelierungen kontrollierte Abflussmöglichkeiten für übermäßig starke Niederschläge. So haben wir bereits folgende Gefahrenstellen beseitigt:
Hugo-Hofmann-Straße, Holzhausen Dorfmitte, Am Minikreisverkehr Großdingharting, Hailafing Waldstraße, Großdinghartinger Weiher. In dieser Weise wollen wir fortfahren und weitere Schwachstellen beseitigen.

Gründung einer Nachbarschaftshilfe vorantreiben

In unserer Gemeinde bietet die Nachbarschaftshilfe im Wesentlichen Ausflüge an. Sie sind ein fester und heißgeliebter Bestandteil unseres reichhaltigen Seniorenangebots. Die jetzige Nachbarschaftshilfe ist nicht vereinsmäßig organisiert. Sie besteht im Wesentlichen aus einem freiwilligen Zusammenschluss Ehrenamtlicher. Mein Ziel ist die Schaffung einer vereinsmäßig organisierten Nachbarschaftshilfe mit einem breit gefächerten Angebot für Familien, Nachbarn, Vereine und Bedürftige. Von der Babysitterin, bis zur Haushaltshilfe, vom rasenmähenden Jugendlichen bis zur Einkaufsbetreuung von Senioren; von Angeboten für Jugendliche bis hin zu Dienstleistungen für Bedürftige und Kranke. Das ist meine Vision. Ich denke, die demografische Entwicklung in unserem Land zeigt, dass im Laufe der nächsten Jahre immer mehr Familien, Senioren und Kinder auf Hilfe angewiesen sein werden. Der Staat kann die benötigte Hilfe nicht leisten. Ich denke, das dürfte in den letzten Jahrzehnten offenkundig geworden sein. Wir werden wieder dahin zurück kommen müssen, wo wir schon einmal waren, wo die Mitmenschen mehr auf einander achten und wieder einander helfen, unter Freunden, Familien und Nachbarn – als echte Nachbarschaftshilfe.



Programm 2020/2026

Jedem Kind seinen Betreuungsplatz.

2025: Versprechen gehalten und das, trotz größter Schwierigkeiten bei der Personalsuche. Heuer waren wir zum ersten Mal gezwungen, die Eltern darauf vorzubereiten, dass eine Kindergartengruppe geschlossen wird. Wichtig dabei: kein Kind ist auf der Straße gelandet. Die betroffenen Kinder konnten in anderen gemeindlichen Einrichtungen aufgenommen werden. Ich bin überzeugt davon, dass wir die zweite Gruppe im Kindergarten Straßlach noch im Herbst wieder öffnen können.

2024:Versprechen gehalten. Seit über 15 Jahren erhält jedes Kind bei uns einen Betreuungsplatz. Mit dem 2023 fertiggestellten Erweiterungsbau für Kindergarten und Mittagsbetreuung haben wir jetzt noch mehr Krippen-, Kindergarten- und Schülerbetreuungsplätze.

Passende Angebote für unsere Senioren vor Ort bereitstellen.

2025: Versprechen gehalten. Der Spatenstich ist erfolgt, der Bebauungsplan ist in Kraft getreten, die Bauarbeiten haben für jedermann sichtbar begonnen. Die Ausschreibung und Vermarktung der Mietwohnungen folgt am dem Zeitpunkt der Fertigstellung des Rohbaus.

2024: Versprechen in vielerlei Hinsicht gehalten. Mit unserer Seniorenbeauftragten haben wir Angebote für die Teilhabe am Gesellschaftlichen Leben, für Hilfe im Alltag und für die Beratung zu Leistungen der Pflegeversicherung oder seniorengerechte Umbauten zuhause geschaffen. Das größte Projekt ist in Arbeit. Derzeit läuft das Bebauungsplanverfahren für eine Wohnanlage für seniorengerechtes Wohnen. Damit unsere alternden Menschen eine Wohnmöglichkeit vor Ort habe und so bis zu ihrem Lebensende in unserer schönen Gemeinde bleiben können.

Gemeindewohnungen für junge Menschen, Bedürftige und Pflegekräfte zu einem Mietpreis von 30 Prozent unter den ortsüblichen Sätzen.

2025: Das Mehrfamilienhaus im Herzen von Straßlach kann Anfang 2026 bezogen werden. Die Ausschreibung der Wohnungen hat im Juli 2025 begonnen. Der Mietzins von 11,00 €/m² Kaltmiete liegt mehr als 30 % unter dem ortsüblichen Mietzins für Neubauten.

2024: Versprechen wird eingelöst: Baubeginn im April 2024 für das Mehrfamilienhaus im Herzen von Straßlach. Fertigstellung Ende 2025

Bezahlbares Bauland für Normalverdiener zu ermäßigten Preisen oder auf Erbpacht.

2025: Der Bebauungsplan für die nächste Tranche dieses Baugebiets ist in Arbeit. Baureifmachung weiterer 16 Parzellen ist für Mitte 2026 geplant.

2022: Versprechen gehalten. In Großdingharting konnten 8 Familien ihren Traum vom Eigenheim zu bezahlbaren Preisen erfüllen. Im Laufe der nächsten Jahre folgen weitere 16 Grundstücke.

Die Busverbindung zu den einzelnen Teilen unserer Gemeinde verbessern.

2025: Versprechen gehalten. Die Linie 271 fährt zwischenzeitlich im Stundentakt und zu Stoßzeiten im 20/40-Minuten-Takt. Zusätzlich dazu gibt es eine Flex-Linie mit Direktverbindung nach Deisenhofen zur S-Bahn. Die Flex-Linie ist sehr beliebt und fährt außer Epolding und Mühlthal sämtliche Gemeindeteile unserer Gemeinde an.

2024: Versprechen wird derzeit eingelöst: ab Dezember fährt der 271 drei mal öfter als bisher und zu längeren Bedienungszeiten in den Abend hinein – auch am Wochenende. Die Ausschreibung für ein Ruftaxi läuft derzeit beim Landkreis. Es soll 2025 kommen. Wir lassen nicht locker!

Mehr Gewerbetreibende ansiedeln.

2025: Versprechen gehalten. Im neuen Businesscenter haben sich seit 2023 über 50 neue Firmen angesiedelt.

2024: Versprechen gehalten. Mit der Senkung des Hebesatzes auf 250 Prozent haben wir es geschafft, immer mehr Betriebe anzusiedeln. Ein sichtbares Modellprojekt dazu ist das Businesscenter Isarhoch, in dem etwa 300 Arbeitsplätze entstehen. Das Gewerbesteuer-Niveau steigt erfreulicherweise immer weiter.

In den Kreistag gewählt werden:

Ich kandidiere als Parteifreier auf der Liste der Freien Wähler, auf Liste 3 Platz 16, für einen Sitz im Kreistag. Der Landkreis bestimmt die Geschicke der Gemeinde. Die Kreisumlage ist unser höchster Ausgabeposten.  Als Kreisrat könnte ich unserer Gemeinde und unserer Region im Isartal und im Hachingertal eine weitere Stimme geben. Als Kreisrat will ich mich für eine eher einnahmenorientierte Politik stark machen. Allein über den Landkreis haben wir die Chance, dass sich die Busverbindungen in unserer Gemeinde verbessern.

Fail: Dieses Ziel habe ich leider nicht erreicht. Ich habe bei der Kreistagswahl insgesamt über 15.000 Stimmen erhalten. Gereicht hat es leider trotzdem nicht. So ist Politik. Erfolge und Misserfolge sind oft sehr eng bei einander. Ich möchte dennoch allen Wählern für ihre Stimme und ihre Unterstützung danken!

Zukunftsprojekte:

Um die Zukunftsprojekte noch professioneller anzugehen, haben wir im Gemeinderat beschlossen, einen Klimaschutzmanager einzustellen und ein Klimaschutzkonzept aufzustellen. So können wir die nachfolgenden Ziele noch besser, noch strukturierter formulieren und uns so besser gegen die Herausforderungen der Zukunft wappnen. 

2025: Einlösung des Versprechens in Arbeit. Nach dem Ausbau des Nahwärmenetzes steht die Montage von PV-Anlagen auf den gemeindlichen Dächern als nächstes auf der Agenda. Hier gibt es einige Schwierigkeiten: das Bayernwerk ist nicht in der Lage, uns den produzierten Strom abzunehmen. Die nächsten Einspeisemöglichkeiten liegen vier und sechs Kilometer weit entfernt. Um die Strecke zu überbrücken müssten wir weitere drei bis vier Mio. Euro aufbringen. Das ist finanziell derzeit nicht drin. Wir arbeiten an möglichen Kooperationen mit Nachbargemeinden, um möglicherweise ein Mittelspannungswerk auf unserem Gemeindegebiet oder in der Nähe unserer Gemeindegrenze auf eigene Kosten zu realisieren. Warum auf eigene Kosten? Weil der Netzfortschreibungsplan des Bayernwerks einen Ausbau für unsere Gemeinde wegen der geringen Bevölkerungsdichte für die nächsten 10 Jahre nicht vorsieht.

2024: Versprechen gehalten. Mit der Klimaschutzmanagerin Stefanie Morgenstern bringt die Gemeinde ein ganzes Bündel Klimaschutzprojekte auf den Weg, die in einem 150 Seiten starken Klimaschutzkonzept zusammengefasst sind.

Ich möchte auch weiterhin in ein zukunftsfähiges Energienetzwerk investieren.

2025: Versprechen gehalten und wird sichtbar eingelöst. Die Bauarbeiten schreiten mit Riesenschritten voran. Das Heizwerk feiert am 19.09.2025 Richtfest und will ab November Wärme liefern. In Straßlach wurden schon mehrere Kilometer Nahwärmeleitung verlegt und etliche Grundstücke angeschlossen. 

2024: Versprechen wird gerade eingelöst: Im März beginnt das gemeindeeigene Kommunalunternehmen ISD mit dem Verlegen der Leitungen für die erste Nahwärmeversorgung in Straßlach. 


Die Elektromobilität verbreitet sich auch in Straßlach-Dingharting. Dafür benötigen wir an zentralen Orten unserer Gemeinde Ladesäulen.

2024: Versprechen gehalten: in Straßlach stehen in der Ortsmitte, am Deininger Weiher und im Gewerbegebiet öffentlich zugängliche Ladesäulen – insgesamt rund 92 Säulen. Viele Möglichkeiten für Besitzer von E-Autos ihre Fahrzeuge zu laden.


Um einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel zu leisten, achtet die Gemeinde wie bisher darauf, Strom von ökologischen Stromanbietern zu kaufen, auf eine sparsame und naturverträgliche Ausweisungspolitik und die Schaffung örtlicher Anreize für umweltfreundliche Sanierungen.

2024: Versprechen gehalten, wird gemacht. Siehe auch Klimaschutzkonzept.


Die Münchner Mobilitäts-Dienste beim Bike- und Car-Sharing sollen bei Bedarf auch auf unserem Gemeindegebiet zugänglich sein.

2024: dieses Projekt bleibt weiterhin ein Wunschtraum. Zum einen sind die Bike-Sharing-Angebote des Landkreises in etlichen Gemeinden gescheitert. Zum anderen ist die Mobile Bike-Sharing-Station bei uns so schlecht angenommen worden, dass sich der Gemeinderat entschieden hat, keine feste Station zu installieren.

Wir müssen heute schon Maßnahmen ergreifen, um auch in Zukunft die Versorgung unserer Bürger mit Trinkwasser in der gleich hohen Qualität wie bisher zu gewährleisten.

2025: Die Bohrungen nach weiteren Brunnen halten an. Neue ergiebige Quellen konnten wir bisher nicht erschließen. Wir müssen hier weiter graben.

2022, 2023, 2024: die Suche nach einem dritten Brunnen wird fortgesetzt. In der Zwischenzeit haben wir neben dem Notverbund mit Grünwald auch einen Notverbund mit der Endlhauser Gruppe geschlossen, so dass wir uns im Notfall gegenseitig mit Trinkwasser versorgen können. Die Versorgung der Bevölkerung mit frischem Trinkwasser ist in unserer Gemeinde damit vierfach abgesichert. Derzeit werden Bohrdaten auch im nordöstlichen gemeindefreien Nachbargebiet ausgewertet. Unser Ziel auf mittlere Sicht ist es einen dritten Brunnen zu bohren.

Die wachsende Mobilität in der Stadt sorgt für mehr Andrang von Erholungssuchenden in unserer Gemeinde. Das muss mit dem Recht unserer Einwohner auf Ruhe und Sicherheit in Einklang gebracht werden.

2025: Die Idylle ist weiterhin vorhanden, doch sie hat Kratzer. Die erholungssuchenden Radlfahrer aus der Stadt begegnen unseren Einwohnern und unseren Gemeindeteilen nicht immer mit der nötigen Achtung, die für ein gegenseitiges Miteinander nötig wäre. 
Zum einen missachten sie die Tatsache, dass unsere Straßen und Wege keine reinen Rennstrecken für durchoptimierte Räder sind, sondern Orte, an denen Menschen arbeiten und Familien mit Kindern leben. Zum anderen kommt es immer häufiger vor, dass ausgelutschte Elektrolyt-Gel-Plastiktütchen achtlos weggeworfen in Futterwiesen, am Wegesrand oder im Wald landen.
Die Gemeinde kommt hier an die Grenzen ihrer Handlungsmöglichkeiten. Es ist schon klar, dass damit nicht alle Radfahrer gemeint sind. Aufgrund der vielen Radfahrenden reicht es schon, wenn sich nur ein kleiner Bruchteil so verhält, um den schlechten Ruf des Radsports zu verfestigen. Und genau diesen rücksichtslosen Radlern gilt die nachfolgende Aussage:
IHR SEID HIER NICHT WILLKOMMEN:

2024: Versprechen gehalten. Wer hier lebt, wird es bestätigen.